Was gibt's 
Neues ?




Jahresmotto der Pfarreien St. Peter u. Paul und St. Maria, Bühl für 2021

Männerkreis St. Peter und Paul....



....bald gehts wieder los......wir stehen am Start.....
sobald die Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden, brechen wir  zum Besuch der Fatimakapelle in Eisental auf. Wir werden dort eine Dankandacht halten und danach im Kneipp-Becken unsere Beine wieder flott machen, deren Training während der Corona-Beschränkungen bei vielen zu kurz gekommen ist.
Pastoralreferent Heribert Scherer hat sich spontan bereit erklärt, die Andacht mit uns zu feiern, wenn es seinTerminkalender zum gegebenen Zeitpunkt zulässt.
Abschluss wird der Besuch eines Biergartens sein.
....wir bitten den Herrn, dass er's bald möglich macht.


Andacht unseres Seniorenwerkes

„Voller Hoffnung leben – im Hier und Jetzt!“ Unter diesem Leitwort steht die Andacht unseres Seniorenwerkes mit Pastoralreferent Heribert Scherer am Montag, den 14. Juni 2021 um 14.30 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Peter und Paul. Renate Krauß freut sich gemeinsam mit dem Leitungsteam unseres Seniorenwerkes auf das Wiedersehen mit vielen vertrauten Gesichtern. Und über alle neuen Interessierten, die sich nach Begegnung und der Erfahrung von Gemeinschaft sehnen. Für die Bitte um einen Fahrdienst sowie weitere Rückfragen steht die Leiterin des Seniorenwerkes Renate Krauß (Tel.: 07223-24594) gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!


"Mit Maria guter Hoffnung sein…“
Aus dem Alltag eines Klinikseelsorgers
Atemberaubend. Erschütternd. Herzerfrischend


Pastoralreferent Heribert Scherer

Neue Ausgabe

 

Seniorenbrief

„Voller Hoffnung leben – im Hier und Jetzt!“

Unter diesem Leitwort erscheint am 2. Juni 2021 die neueste Ausgabe unseres Seniorenbriefes. Sie enthält Impulse, Geschichten, Bilder, Rätsel und Gedichte – passend zur Jahreszeit und zum Kirchenjahr. Seniorinnen und Mitarbeiterinnen unseres Seniorenwerks haben an der Zusammenstellung mitgearbeitet. Der Seniorenbrief liegt in unseren Kirchen sowie den Pfarrämtern in Bühl und Kappelwindeck zur Mitnahme und Weitergabe aus. Die übernächste Ausgabe wird Anfang Juli erscheinen. Für Texte und Ideen dazu steht Ihnen Pastoralreferent Heribert Scherer (Tel.: 2819935) gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und wünschen Ihnen viel Freude am Lesen!


Taizé–Gebet
St. Maria Kappelwindec
k

 Das nächste Taizé–Gebet in der Pfarrkirche St. Maria in Kappelwindeck findet  am Mittwoch, den 19. Mai 2021 von 19.00 – 19.30 Uhr statt. Für nähere Informationen steht Klinikseelsorger Heribert Scherer (Tel.: 07223-2819935; E-Mail: scherer@pfarrei-peter-paul.de) gerne zur Verfügung.
Das übernächste Treffen findet am Mittwoch, 30. Juni statt.
 Das ökumenische Taizé–Team der Bühler Krankenhauskapelle freut sich auf Ihr und Euer Interesse
..weitere Termine: 21.7., 18.8., 29.09.


Die Heiligen und das Wetter im Mai.......

4. Mai – Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut setzen kann.
7. Mai – Wenn sich naht St. Stanislaus, sollen die Kartoffeln raus.
10. Mai – Bohnen lege dir erst an, wenn vorbei St. Gordian.
14. Mai – Pankrazi, Servazi, Bonifazi, sind drei frostige Bazi.
Und am Schluß fehlt nie, die Kalte Sophie
15. Mai – Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bevor Sophie vorüber ist
25. Mai – Wie‘s Wetter am St. Urbans Tag, so es im Herbst wohl werden mag.
30. Mai – St. Wigand, dieser böse Mann, zuletzt noch Nachtfrost bringen kann.



"Mama ist mein Fels in der Brandung"



Einzigartige Symphonie des Dankes 
Muttertagsgottesdienst der Bühler Pfarrjugend

Von unserem Mitarbeiter
Hermann Seiler

Es war eine facettenreiche, wohltuenden Symphonie des Dankes, die eine hochmotivierte Bühler Pfarrjugend in unterschiedlichen Tonarten und mit ausdrucksstarken Texten in den zurückliegenden vier Wochen „komponierte“. Gewidmet war das berührende Gemeinschaftswerk zum Thema „Dankbarkeit und Liebe“, allen Frauen, die mütterlich und fürsorglich sind und ohne viel zu Klagen großartiges für ihre Familie leisten. Die emotional berührende Uraufführung erfolgte sodann am Muttertag-Sonntag im Wortgottesdienst in der Bühler Münsterkirche. „Dieser Wortgottesdienst war für mich ein wunderschönes, mein Herz berührendes Muttertagsgeschenk“, lautete so das spontane Lob einer Mutter, die mit ihren zwei Kindern an dem Ereignis teilgenommen hatte.

Ein Novum bei dieser kirchlichen Muttertag-Feier war des Weiteren die musikalische Umrahmung. Als homogenes Quartett bei ihrem ersten, gemeinsamen öffentlichen Auftritt, erwiesen sich hier Lena Doll und Daria Stasch (Sängerinnen) sowie Maxime Hauk und Stephan Müller (Gitarre). „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr“, oder das „Danke, für diesen guten Morgen“ sowie das motivierende „Gemeinsam ist es schöner“, zählten im breitgefächerten Repertoire zu stimmungsvollen Interpretationen.

Zum Muttertag wird sich heute alles um Dankbarkeit und Liebe drehen“, so verdeutlichten die Pfarrjugendmitglieder, zugleich auch Pfarrgemeinderäte, Angelika Schmidt und Julian Frietsch, im Eröffnungsprolog das Geschehen im Wortgottesdienst. Gebete, Fürbitten, beeindruckendem Rollenspiel mit fröhlichen oder traurigen Alltagsszenen, Schwernisse der Pandemie, das widerspiegelten die einzelnen gut nachvollziehbaren Beiträge. Hervorragend verstand es Pastoralreferent Wisser in seinen „Gedanken zum Muttertag – wer braucht eigentlich Muttertag?“, es zu verdeutlichen, was wahre Liebe, was Mutterliebe und Elternliebe ist. „Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand“, diesen Text (Hohelied) zitierte Wisser in seiner Lesung aus dem Paulus-Brief an die Gemeinde von Korinth (13,7). „Der Text wird oft bei Trauungen vorgelesen, aber ich denke, er passt noch viel besser zum Muttertag“, so Wisser, für den die selige Ordensschwester Ulrika Nisch (ehemals Küchenschwester im Bühler Krankenhaus) und das von ihr stammenden Zitat „Kein Maß kennt die Liebe“, weitere Themen waren.

Für zahlreiche Mütter im Kirchenschiff des gotischen Münsters war der „Impuls zum Muttertag – was wäre ich ohne meine Mama“, vorgetragen von der 13jährigen Charlotte Wolf ein tief berührender, weiterer Höhepunkt. Der Text, geschrieben von ihrer Schwester Sophie Wolf (20), sie ist auch Pfarrgemeinderätin, war ein wunderbare Liebeserklärung von strahlender Leuchtkraft. Sophies Credo: „Meine Mama, glaubt an Wunder, aber vor allem glaubt sie an mich. Mehr als alle anderen auf dieser Welt. Meine Mama macht sich stark für mich, wenn ich es gerade nicht kann. Sie tröstet mich, wenn die Tränen nur so kullern. Naja, meistens weint sie mit mir. Und dann lachen wir wieder. Meine Mama ist mein Fels in der Brandung. Sie kennt meine Seele. Diese Liebe, die ich spüre wenn Mama mich ansieht, ist größer als alles andere.“ Im Hohelied der Liebe von Sophie zu ihrer Mutter lautete die Erkenntnis sodann im Schlusssatz, der vielen Mütter auf unserer Erde gewidmet werden darf: „Meine Mama hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin. Sie glaubt an den Menschen der ich sein möchte. Meine Mama wird bei mir sein. Immer! Und dafür möchte ich heute besonders Danke sagen.“ Das Hochgebet sowie ein altirischer Segenswunsch waren Teil im feierlichen Ausklang. Die Mitglieder der Pfarrjugend, Cora, Melanie und Emilie überraschten die Gottesdienstbesucherinnen an der Kirchentüre mit einem kleinen Blumenarrangement mit dem Wahlspruch von Ulrika Nisch: „Kein Maß kennt die Liebe“.

IM IMPULS zum Muttertag trug Charlotte Wolf (13) eine berührende Liebeserklärung an die Mutter vor, geschrieben von ihrer Schwester und Pfarrgemeinderätin Sophie Wolf vor.

DAS ROLLENSPIEL der Pfarrgemeinderäte Angelika Schmidt und Julian Frietsch avancierte ebenfalls zu einer Liebeserklärungan die Mütter.

(Alle Fotos von Hermann Seiler)

 


Fest
Christi Himmelfahrt
„Análēosis tou kyrion“
„Ascensio Deus“

Vierzig Tage nach Ostern feiert unsere Kirche das Fest Christi Himmelfahrt.
Im biblischen Text wird dies von Lukas 24, 50-53, von Markus 16,19 und in der Apostelgeschichte 1, 9-13 berichtet.
Es wird in den Texten das Ereignis des Auffahrens Jesu in den Himmel geschildert.
Dieses Fest wurde und wird heute immer noch in einigen Gemeinden mit Bittprozessionen  begangen, auch gibt es viele Bräuche die daran festhalten. Es wird auf Grund der Zeitrechnung (40 Tage nach Ostern) immer an einem Donnerstag gehalten.
Schade ist es eigentlich, dass heute dieses Fest von vielen Zeitgenossen meist nur noch auf den sogenannten „Vatertag“ reduziert wird. Das gehört dazu, ja….aber vorne an steht das Andenken an den einstweiligen Abschied Christi von dieser Welt.

….wie haben es seine Freunde (Apostel) damals erlebt?
Es könnte etwas so passiert sein:

Die Freunde Jesu haben sich mal wieder getroffen. Plötzlich steht Jesus wieder unter ihnen. Als erstes bittet er sie nochmals, Jerusalem in den nächsten Tagen nicht zu verlassen. Dazu gibt er ihnen den Tipp, Johannes habe mit Wasser getauft, sie aber würden in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. Ihre verdutzten Gesichtsausdrücke ließen leicht erkennen, dass sie mit diesem Satz überhaupt nichts anfangen konnten...noch nicht.
Johannes, der schon die ganze Zeit von einer unruhigen Neugier geplagt wird, findet jetzt den Mut, Jesus eine Frage zu stellen. „ Jesus, wirst Du nun wieder mit deiner neuen Macht das Reich Israel voll und ganz herstellen?“ Jesus spricht :“ Macht Euch mal keinen Kopf, was meines Vaters Willen sein könnte. Er allein wird handeln und ihr werdet‘s schon rechtzeitig erfahren. Ihre werdet neue, euch bisher unbekannte Kräfte erhalten, das kann ich euch schon mit absoluter Sicherheit jetzt sagen. Ihr werdet zukünftig meine Zeugen und Verkünder in dieser Welt sein.“
Jesus bittet nun seine Freunde mit ihm auf eine kleine Anhöhe vor der Stadt zu gehen. Als sie dort ankommen, erhebt sich Jesus plötzlich auf wunderbare Weise vom Boden. Er steigt langsam auf und wird von einer Wolke fortgetragen.
Seine Freunde stehen mit offenem Mund unbewegt da und schauen noch lange gen Himmel.
Seltsamerweise stehen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern etwas abseits. Der eine meldet sich nach einer Weile zum allgemeinen Erstaunen der Truppe zu Wort. „Dieser Jesus, den ihr gerade gesehen habt, wie er von der Erde in den Himmel gehoben wurde, wird am Ende der Zeit genau von dort wieder so kommen."
Das war jetzt aber endgültig mental zu viel für diese wenig gebildeten jungen Männer. Sie schlurfen mit gesenkten Köpfen und ohne Worte zu verlieren hintereinander nach Jerusalem zurück.
Petrus, Johannes, Jakobus der Ältere, Andreas, Philippus, Thomas, Bartholomäus, Matthäus, Jakobus der Jüngere, Simon der Eiferer, und Judas, Sohn des Jakobus erreichen wieder den oberen Saal und beginnen gemeinsam zu beten. Maria, die Mutter Jesu und Maria Magdalena gesellen sich hinzu.
Nun steht Petrus auf. „Wir sind durch den Abgang des Verräters Judas Iskariot nicht mehr in der Stärke, wie es Jesus wollte. Ich schlage vor, dass wir einen neuen Mann hinzunehmen. Das Los soll entscheiden zwischen Josef Barsebass und Matthias. Das Los fällt auf Matthias.

(Der Legende nach, sollen die Gebeine des Hl. Matthias in Trier in der Basilika St. Matthias bestattet sein. Sie sollen auf vielen Irrwegen um das Jahr 1200 nach Trier gekommen sein. Es ist das einzige Apostelgrab auf deutschem Boden.)

(Bild: unbekannter Meister, Reproduktion unbekannt)

Wir möchten gerne...........

........dass auch unsere auswärtigen Besucher einen Eindruck
von unserer liebenswerten Stadt Bühl bekommen können. Sehen Sie hier einige Impressionen,
herausgegeben von der Stadt Bühl.

film start


Der Diakon – Das Diakonat
(altgr. Diákonos)

Der Diakon bekleidet in unserer Kirche ein geistiges Amt, der Umfang dieses Amtes ist in dem Begriff des „Diakonates“ explizit festgelegt..
Die Aufgaben können sich mit Schwerpunkt auf die „Diakonie“ (Begleitung und Unterstützung von Bedürftigen und Benachteiligten), oder die Verkündigung und die Assistenz in der Liturgie verteilen.

Ursprünglich waren Diakone Gehilfen der Apostel in Sachen Vermögensverwaltung, Organisation und Unterstützung der Armen.
Sie waren auch für die Organisation der gemeinsamen Mahlzeiten und damit der Eucharistiefeier zuständig.

Die ersten 7 namentlich bekannten Diakone werden in der Apostelgeschichte (Apg 6,1-7 erwähnt.:
Stephanus, Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon , Parmenas und Nikolaus.

Im 1. Timotheusbrief wird die Persönlichkeit eines Diakons wie folgt beschrieben:

„Ebenso sollen die Diakone sein: achtbar, nicht doppelzüngig, nicht dem Wein ergeben und nicht gewinnsüchtig; sie sollen mit reinem Gewissen am Geheimnis des Glaubens festhalten. Auch sie soll man vorher prüfen, und nur wenn sie unbescholten sind, sollen sie ihren Dienst ausüben. Ebenso sollen die Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern und in allem zuverlässig. Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein und ihren Kindern und ihrer Familie gut vorstehen. Denn wer seinen Dienst gut versieht, erlangt einen hohen Rang und große Zuversicht im Glauben an Christus Jesus „
(1 Tim 3,8-13)

In der frühen Kirche soll das Amt des Diakons auch von Frauen ausgeübt worden sein, so wird es im Römerbrief 16,1 berichtet.

Das Diakonat in der katholischen Kirche der Neuzeit war bis zum Ende des 2. Vatikanischen Konzils ausschließlich den Kandidaten für das Priesteramt vorbehalten.
Es gab auf dem Weg zum Priesteramt vier sogenannte „niedere Weihen“.
Diese Weihen wurden von Papst Paul VI. bis auf die Diakonenweihe ausgesetzt.
Neben dem Diakonat vor der Priesterweihe entstand dann nach dem 2. Vat. Konzil das „Ständige Diakonat“, das auch von Männern, die nicht zum Priestertum gehen wollen, ausgeübt werden kann und damit dem gelebten Zustand im Urchristentum wieder sehr nahe kam..

Seit 1968 werden in unserer Kirche wieder verheiratete Männer zur Diakonenweihe zugelassen. Die Kandidaten müssen mind. 35 Jahre alt sein und in der Heimatgemeinde als „viri probati“ (bewährte Männer) anerkannt sein. In der Regel gibt der Pfarrgemeinderat und der leitende Pfarrer „grünes Licht“.
Das ständige Diakonat kann mit Zivilberuf oder auch als im Hauptberuf ausgeübt werden.
Der Weihe zum Diakon geht auch eine 4-jährige Ausbildung in einem Diakonatskreis voran.

Diakone in unserer Kirche assistieren dem Priester in der „Missa cum diacono“, verkünden das Evangelium und halten die Homilie (Predigt). Sie spenden die Taufe, das Ehesakrament und leiten Begräbnisfeiern. Sie können einem Wortgottesdienst vorstehen und führen Segnungen aus.
Wenn der Diakon eine Liturgie leitet, trägt er als Zeichen seines Amtes eine Diakonenstola. Diese Stola liegt im Unterschied zum Priester nur auf einer Schulter auf. Bei der Assistenz eines Amtes trägt er die Dalmatik über Albe und Stola.
In Notsituationen (wenn z. B. in der Gemeinde eine längere Priestervakanz besteht)
können die Bischöfe auch einen Diakon als Bezugsperson für eine Gemeinde einsetzen und ihm insbesondere die geistliche Leitung der Gemeinde übertragen.

z. Zt. steht auch das ständige Diakonat für Frauen zur Diskussion. Wie man es fühlen kann, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Rom hier eine Zulassung erteilen wird.

In unsere Gemeinde sind 2 Kandidaten für das ständige Diakonat in Vorbereitung.

(aus versch. christlichen Quellen zusammengfasst von R.Loeper)


In kleinen Fortsetzungen, werden wir Ihnen hier Informationen zum Priesterberuf anbieten.

.......Höre ich den Ruf?
.......könnte dieser Beruf was für mich sein?

.......Was hat es eigentlich auf sich mit dem Priesterberuf?
.......Wie kann man Priester werden?
...... welche Ausbildung stünde mir bevor?
...... Muss man unbedingt studieren, geht das auch ohne Abitur?
...... Was würde da längerfristig auf mich zukommen?
...... Gibt's beim Arbeitgeber "Kirche" auch so was wie eine Karriereleiter?

1. Fortsetzung.......

Was hat es mit dem Priesterberuf auf sich?

Das priesterliche Amt in unserer Kirche geht direkt auf den Willen des Herrn zurück.
(Mt 16,18)
Es muss als weitergehende Gestalt apostolischer Autorität in der Sukzession angesehen werden. In der Amtsverfassung der kath. Kirche unterscheidet man das „allgemeine Priestertum“ also das Priestertum aller Getauften (1 Petrus 2,9) vom „Weihepriestertum“ der besonders Berufenen. Die Ausübung der Lehre, der Leitung, und der Spendung des Sakramentes der Eucharistie setzt eben diese ganz besondere Verbundenheit mit Christus in der Weihehandlung voraus. Der Priester nimmt, legitimiert durch das Sakrament der Priesterweihe, eine gewisse Vertretung Jesu Christi in seinen offiziellen Handlungen wahr.
Die Weihe an sich stellt ein unauslöschbares geistiges Siegel dar, das den Priester bis an sein Lebensende begleitet und niemals, von keinem Menschen zurückgenommen werden kann. Es wäre dann allenfalls eine Suspendierung bei groben Verletzungen in der Ausübung des Dienstes bzw. im privaten Bereich zugelassen.
Die Eucharistie zu feiern, in der die eucharistischen Gaben von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi gewandelt werden, ist nur dem Priester vorbehalten.
Im Auftrag des Herrn hat der Priester auch das Hirtenamt übernommen und ist damit als „primus inter pares“ (Gleicher unter Gleichen) in der Unterstützung und für den Zusammenhalt der Gemeinde zuständig.
Er ist Bindeglied und Berater, Unterstützer und Tröster.
Ein Bestreben, sich selbst zum Erreichen einer gewissen persönlichen Anerkennung darzustellen und sich stetig in ein profanes Rampenlicht zu stellen, wäre nicht im Sinne des Herrn und kontraproduktiv zu seinen vom Bischof erteilten Aufgaben.
Der Priester geht der Gemeinde auf ihrem irdischen Weg zur ewigen Seligkeit voraus.

Wie wird man Priester?

Hat der Kandidat erst einmal den Ruf des Herrn in seinem Herzen verspürt und sich persönlich gründlich damit auseinandergesetzt, kann er je nach Vorbildung verschiedene Wege zum Priester ins Auge fassen. Der klassische Weg in Deutschland geht über das Abitur und ein nachfolgendes 4-jähriges Theologie- und Philosophiestudium an einer staatlichen bzw. kirchlichen Universiät. ( Info „priesterseminar-freiburg.de“)
Jedoch auch für Kandidaten ohne Hochschulreife ist der Weg offen. In rein kirchlichen Studienhäusern führt der Weg über eine ganz eigene berufsbezogene Ausbildung zum Priesterberuf. Der Abschluss dieser Ausbildung ist aber nicht mit dem profanen Bachelor oder Mastergrad gleichzusetzen. Eines dieser Institute ist St. Lambert in Lantershofen.
(www.st-lambert.de). Dort wird ein vierjähriges Studium der Theologie eigens für den Priesterberuf angeboten.
Auch Kandidaten, die sich in einem Beruf bewährt haben, können über die Nachholung der Hochschulreife, das Studium der Theologie aufnehmen. Man spricht hier von Spätberufung bzw. wie man heute sagen würde: „Quereinsteigen“.
Eigentlich ist mit diesen verschiedenen Wegen jeder junge Mann in der Lage, seinem Ruf letztendlich ohne Barrieren zu folgen.
Während ihrer Studien gehen die Kandidaten in die seelsorgerische Praxis in Pfarrgemeinden oder in caritative Bereiche. Man bezeichnet diese Abschnitte als „Externitas“. Im Priesterseminar ( 1 Jahr) erlernt der Kandidat das „Handwerkszeugs" zum praktischen Arbeiten als Priester. Es folgt dann die Weihe zum Diakon und ein sogenanntes Diakonatsjahr. Hierauf folgt die Priesterweihe und darauf der Einsatz als Kaplan (Priester ohne vollverantwortliche Gemeindeverantwortung) und das in verschiedenen Pfarreien. Der leitende Pfarrer der Pfarrei ist sein Ausbilder. Danach kann der junge Mann das sogenannte „Pfarrexamen“ ablegen und als leitender Pfarrer in eine Gemeinde bestellt werden oder er nimmt nochmals ein Studium zur Promotion auf und bereitet sich auf eine höhere Leitungsfunktion in der Kirche vor.

(Aus verschiedenen kirchlichen Quellen zusammengfasst von R. Loeper) /Bildquelle: das werk)

*******************************************************
Für die Aufnahme unter die Kandidaten des priesterlichen Dienstes in der Erzdiözese Interessierte, die sich auf den priesterlichen Dienst in der Erzdiözese vorbereiten und das Studium der Theologie aufnehmen wollen, mögen sich bis spätestens 1. Juni 2021 mit der Regentie des Erzbischöflichen Priesterseminars Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, 79098 Freiburg, in Verbindung setzen. Das Bewerbungsverfahren mit den Aufnahmegesprächen findet am 19. und 20. Juli 2021 im Priesterseminar statt. Für Kandidaten, die aufgrund ihrer menschlichen und geistlichen Reife sowie ihrer pastoralen Befähigung für den Priesterberuf geeignet sind, aber nicht die Voraussetzungen für das Studium an der Universität besitzen, besteht die Möglichkeit, auf anderen Wegen die Ausbildung für den Priesterberuf zu absolvieren, über die das Collegium Borromaeum bzw. die Diözesanstelle Berufe der Kirche informieren. Anfragen und Bewerbungen sind zu richten an die Regentie des Erzbischöflichen Priesterseminars Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, 79098 Freiburg, Tel.: (07 61) 21 11 - 0, Fax: (07 61) 21 11 - 1 20, cb@cb-freiburg.de, www.priesterseminar-freiburg.de.
(aus dem Amtsblatt Nr. 8/21 der Erzdiözese)

 


 



Aus unserer
Partnergemeinde in Lima.....


Die Corona-Zeiten in Lima sind deutlich schwieriger als bei uns.

Die Bestimmungen hinsichtlich Ausgangs- und Kontaktsperre sind für die Menschen in unserer Partnergemeinde Nuestra Señora de la Esperanza in der Nähe von Lima dieselben. Allerdings bringt deren Einhaltung auch sofort existenzbedrohende Versorgungsengpässe in einer großen Stadt wie Lima mit sich. Wer nicht zur Arbeit gehen kann, ist auch nicht mehr in der Lage, sich und seine Familie zu ernähren. Und weil es auch in diesem Umfeld etliche Corona-Infizierte gab und gibt, müssen zahlreiche Familie eine strikte Quarantäne einhalten.....
mehr....
in einem Artikel von Anita Hermann auf den Seiten des Perukreises.



 Zum Tagesimpuls (Seite der Erzabtei Beuron)

Volles Geläute (Plenum) unserer Stadtpfarrkirche
  hier.....

Sonntagsgeläute unserer Pfarrkirche

Der Patron des Tages

* * * * * 


Wir laden ein zum stillen Gebet
an der Erscheinungsgrotte in Lourdes

Kapelle Fatima

Feiern Sie Gottesdienst zuhause......
Eine schöne Anleitung finden Sie hier...

https://www.pv-irmengard.de/gottesdienste/



*******************

 

Seelsorge im Bühler Krankenhaus
 und den Heimen

In diesen herausfordernden Zeiten können wir von den Besuchsdiensten und der Seelsorge nicht wie gewohnt Gottesdienste und Besuche im Bühler Krankenhaus und den Heimen anbieten. Wir laden dazu ein, die Gebetszeiten und Gottesdienste im Radio, Fernsehen oder Internet mitzufeiern - soweit das möglich ist. Mehrmals am Tag läuten die Glocken unserer Kirchen - eine Zeit zum Hinhören, Innehalten und gemeinsamen Beten!

Wenn Sie ein Anliegen haben, erreichen Sie uns telefonisch unter
Evangelisch 07223-22704
Katholisch 07223-2819935


Götz Häuser
ev. Pfarrer


Heribert Scherer
Katholischer
Krankenhausseelsorger

Im Gebet sind und bleiben wir
in Jesus Christus miteinander verbunden:

„Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück:
 denn DU bist bei mir, Dein Stecken und Stab trösten mich.
DU bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
DU salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“ (Psalm 23)

****************************

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:  

Regelöffnungszeiten
Montag und Donnerstag
08:30 - 12:30 Uhr  und
14:30 - 17:00 Uhr
Dienstag
10:00 - 12:30 Uhr und
14:30 - 17:00 Uhr
Mittwoch: ganztags geschlossen
Freitag
08:30 - 14:00 Uhr



Bildungswerk Kappelwindeck stellt neues Programm für 2020/21 vor....


Hier .......

 




 



 

Volles Geläute unserer Pfarrkirche (Plenum)
jetzt als Video....



hier......
(Aufgezeichnet von "Christ-Königs-Glocke"
und Bernhard Götz)


 


 

Weihnachten, Ostern, 
Patrozinium .........
.....ohne Kirchenchor

können Sie sich das vorstellen?

Unser Kirchenchor bemüht sich während des Kirchenjahres und besonders an den Hochfesten mit seiner anspruchsvollen Musik Gott zu ehren und die Herzen der Kirchenbesucher zu berühren.
Wenn dies gelingt, hat sich die zeitintensive Probenarbeit für die Sängerinnen und Sänger gelohnt und man geht mit neuem Schwung an die nächsten Aufgaben.
Es werden für immer neue Projekte Menschen gesucht, die Freude an Musik verschiedenster Stilrichtungen haben und einfach gerne singen.
Erleben Sie freitags von 20 - 22 Uhr im Gemeindehaus Alban Stolz unseren ausgezeichneten Chorleiter Michael Meier und die frohe Chorgemeinschaft.

Kommen Sie doch mal vorbei - man freut sich auf Sie.....
....im Kath. Kirchenchor von St. Peter und Paul - Bühl


Kontakt gerne über die Vorsitzende des Chores , Fr. Barbara Kiefer,
Tel. 07223/944417

 

...aktuell....
.....das Amtsblatt der Erzdiözese nun online...

...ab sofort ist das Amstblatt der Erzdiözese Freiburg als pdf-Datei downzuloaden

www.ebfr.de/amtsblatt


Förderkreis
für
Kirchenmusik

In unserer Pfarrei sind Festgottesdienste mit Orchester und Solisten immer wieder Höhepunkte im Kirchenjahr. 
Jedoch sind solche Events immer wieder mit finanziellen Kraftakten verbunden.
Aus diesem Grund gibt es für die Unterstützung solcher Projekte in unserer Pfarrei einen Förderkreis für Kirchenmusik. Wir sind auf der Suche nach neuen fördernden Mitgliedern, damit auch in Zukunft festliche, kirchenmusikalische Gottesdienste möglich sind.

Rückfragen gerne im Pfarrbüro unter Tel. 07223/281993-0

Hier eine Blanko-Beitrittserklärung
zum Förderkreis für Kirchenmusik